Einsatz am 17.02.2018

Das Warten hat ein Ende – Der erste Abschnitt des zukünftigen Viaduktradweges im Altenburger Land wird in Angriff genommen

Die Interessengemeinschaft Viaduktradweg hatte es bereits im Laufe des Jahres 2017 angekündigt und nun geht es tatsächlich los. Am 17. Februar starten die Vorarbeiten für ein in dieser Region einmaliges Projekt zur Umnutzung einer entwidmeten Bahnstrecke zu einem Rad- und Wanderweg der besondern Art.

Nachdem eine 8-jährige intensive Vorbereitungszeit die Grundlagen geschaffen hat, rufen die drei Vereine Viaduktradweg e.V., NABU Altenburger Land e.V. und Naturforschende Gesellschaft Altenburg e.V. zum ersten gemeinsamen Arbeitseinsatz auf. Dabei soll der Bahndamm zwischen Klausa und Ehrenhain in Angriff genommen werden. Die Maßnahmen für diesen ersten Teil des zukünftigen Rad- und Wanderweges entlang der ehemaligen Eisenbahnstrecke Nobitz-Narsdorf dienen der Befahrbarkeit der Trasse für die erforderliche Technik. Da dieser Abschnitt schon seit Jahren rege von der ortsansässigen Bevölkerung genutzt wird, sollte dieses Ziel unter hoffentlich zahlreicher und tatkräftiger Mithilfe der Freunde des Viaduktradweges binnen kürzester Zeit realisierbar sein.

Unterstützt werden die Vereine in ihren Bemühungen von der Gemeinde Nobitz und dem Landratsamt Altenburger Land, die bereits dafür gesorgt haben, daß ein beträchtlicher Teil der illegalen Müllablagerungen auf dem Gebiet der Gemeinde Nobitz entfernt wurden. So wurden insgesamt 5,9 t Schutt und Abfall entfsorgt und damit nicht nur ein häßlicher Schandfleck beseitigt sondern auch eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle.

Damit startet endlich ein jahrelang vorbereitetes Vorhaben zur Schaffung eines einzigartigen grünen Bandes unter Einbeziehung der markanten landschaftsprägenden Viadukte. Die Vereine hoffen, dass   sich durch diese Vorgehensweise der Weg auf dem Bahndamm zu einem überregional bedeutsamen Wahr- und Markenzeichen des Altenburger Landes entwickelt.

Treffpunkt ist am 17. Februar 2018 9.00 Uhr der ehemalige Haltepunkt Klausa.

Wünschenswert wäre das Mitbringen von Axt, Hacke, Astschere und Co und getreu dem Motto: wer arbeitet soll auch essen ist natürlich für eine zünftige Brotzeit gesorgt.